Mercedes Cabrio Modelle stehen seit über 100 Jahren für Eleganz, technische Innovation und echtes Fahrerlebnis unter freiem Himmel. Vom stilvollen Klassiker der 1930er bis zum AMG-Roadster der Neuzeit prägen sie das offene Fahren wie kaum eine andere Marke. Dieser Beitrag beleuchtet zehn Meilensteine der Cabrio-Geschichte von Mercedes und zeigt, warum ein Cabrio mit Stern bis heute ein klares Statement bleibt.
Pionierjahre der Mercedes Cabrio Modelle: Eleganz trifft Innovation (1920 – 1949)
In den Jahrzehnten zwischen den Weltkriegen begann für Mercedes-Benz eine Ära, die bis heute als Geburtsstunde stilvoller Cabrio-Kultur gilt. In einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und technischen Aufbruchs entstanden Fahrzeuge, die mehr waren als Fortbewegungsmittel: sie waren Ausdruck von Individualität, Klasse und unternehmerischem Erfolg. Gerade für erfahrene Liebhaber klassischer Automobile, die Design mit Substanz schätzen, bietet ein Blick auf die Anfänge der Mercedes Cabrio Modelle ein Stück lebendige Automobilgeschichte. Die Formensprache, die Handwerkskunst und die Mechanik jener Zeit legten den Grundstein für eine bis heute ungebrochene Faszination am offenen Fahren mit Stern.
Klassiker wie der Mercedes-Benz 500 K
Der 1934 präsentierte Mercedes-Benz 500 K zählt zu den eindrucksvollsten Cabriolets, die jemals auf deutschen Straßen zu sehen waren. Ausgestattet mit einem Achtzylinder-Kompressormotor, 5 Liter Hubraum und bis zu 160 PS war dieses Fahrzeug nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein Synonym für Exklusivität. Besonders die Karosserievariante „Spezial-Roadster“ verkörperte zeitlose Eleganz und Luxus in Reinform. Mit seinem langgestreckten Aufbau, dem markanten Kühlergrill und feinsten Leder-Interieurs setzte der 500 K Maßstäbe für sportliche Oberklasse-Cabrios, die bis heute nachwirken. Damals wie heute gilt er unter Sammlern als Juwel mit erheblichem Wertsteigerungspotenzial und als Ausdruck einer Ära, in der Fahrzeugbau noch kompromisslos kunstvoll war.
Die Bedeutung von Cabriolets in der Vorkriegszeit
Offene Fahrzeuge waren in den 1920er- und 1930er-Jahren weit mehr als eine Frage des Fahrvergnügens. In einer Epoche ohne moderne Klimaanlagen und mit oft schlechten Straßenbedingungen galt das Cabriolet als komfortabel und repräsentativ. Vor allem für Unternehmer, Künstler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens war das offene Mercedes-Cabrio ein Statussymbol ersten Ranges. Es verband technische Fortschritte, wie hydraulische Bremsen oder synchronisierte Getriebe, mit einer luxuriösen Erscheinung, die im Stadtbild auffiel. Gleichzeitig waren viele dieser frühen Cabriolets noch echte Maßanfertigungen, in denen individuelle Kundenwünsche berücksichtigt wurden. Dieses Maß an Exklusivität trug wesentlich dazu bei, dass sich das Cabriolet als fester Bestandteil der Mercedes-Modellpalette etablieren konnte.
Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder: Neue Cabrio-Ikonen (1950 – 1969)
Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann nicht nur der Wiederaufbau der deutschen Industrie, sondern auch eine neue Ära des Automobildesigns. Mercedes-Benz verstand es, den Zeitgeist des Wirtschaftswunders mit Fahrzeugen zu spiegeln, die stilvolle Dynamik und technische Raffinesse vereinten. Cabriolets standen in dieser Phase für Aufbruch, Freiheit und den Wunsch nach Individualität, insbesondere bei einer Kundschaft, die in den 1950er- und 60er-Jahren wirtschaftlichen Erfolg mit klassischem Stil verbinden wollte. Mercedes Cabrio Modelle dieser Epoche wurden zum Ausdruck eines neuen Selbstbewusstseins, in ihrer Formsprache zurückhaltend-edel, in ihrer Technik ihrer Zeit voraus.
Mercedes-Benz 300 SL Roadster: Der Flügeltürer ohne Dach
1957 präsentierte Mercedes-Benz den 300 SL Roadster als offene Variante des berühmten 300 SL „Flügeltürer“. Der Roadster war mehr als nur eine Weiterentwicklung, er war die Antwort auf die Wünsche eines internationalen Kundenkreises nach einem alltagstauglichen Hochleistungssportwagen mit offenem Dach. Technisch bot er das Beste seiner Zeit: ein 3,0‑Liter-Sechszylinder mit Benzindirekteinspritzung, Leichtmetall-Komponenten und eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h. Der 300 SL Roadster verband souveräne Sportlichkeit mit langstreckentauglichem Komfort.
Charakteristisch war seine elegante Linienführung mit flacherem Einstieg, klassischen Klappverdeck und edlem Lederinterieur. Bis heute zählt der 300 SL Roadster zu den begehrtesten Klassikern auf dem internationalen Oldtimermarkt, nicht zuletzt wegen seiner idealen Balance zwischen Design, Technik und Prestige.
Pagode und andere Design-Meilensteine
Mit der Einführung des Mercedes-Benz W113, besser bekannt als „Pagode“, im Jahr 1963 wurde ein weiteres Kapitel in der Cabrio-Geschichte von Mercedes-Benz geschrieben. Die Bezeichnung „Pagode“ verdankt der Roadster seinem charakteristisch konkav gewölbten Hardtop, das nicht nur ästhetisch wirkte, sondern auch funktional durch zusätzliche Stabilität überzeugte. Die Pagode war als 230 SL, 250 SL und später 280 SL erhältlich und kombinierte erstmals systematisch Sicherheitselemente wie Knautschzonen und stabilen Fahrgastzellen mit sportlich-eleganter Karosserie. Hinzu kam ein insgesamt komfortableres Fahrverhalten, das den Roadster auch für längere Strecken oder als Hauptfahrzeug nutzbar machte. Die Pagode wurde damit zum Sinnbild des modernen Cabriolets: technisch innovativ, formschön und weltweit geschätzt für ihre Alltagstauglichkeit.
Stil der 70er und 80er: Komfort trifft Technik
In den 1970er- und 80er-Jahren vollzog sich ein deutlicher Wandel im Anspruch an offene Fahrzeuge. Cabriolets von Mercedes-Benz wurden nicht mehr nur als stilvolle Ausfahrtswagen für sonnige Tage konzipiert, sondern entwickelten sich zu vollwertigen, ganzjährig nutzbaren Fahrzeugen für anspruchsvolle Fahrer. Komfort, technische Sicherheit und langstreckentaugliche Ausstattung gewannen an Bedeutung, ohne den charakteristischen Mercedes-Stil aufzugeben. In dieser Phase bewies Mercedes, dass Cabrio fahren kein Kompromiss sein muss, sondern vielmehr Ausdruck eines gehobenen automobilen Lebensstils. Besonders für Menschen, die in dieser Zeit selbst zum ersten Mal Mercedes fuhren oder davon träumten, bleiben die Modelle dieser Dekade prägend und emotional aufgeladen.
R/C107 SL-Reihe: Zeitloses Design mit technologischem Fortschritt
Die R107-Serie, eingeführt 1971, ist bis heute eines der langlebigsten und erfolgreichsten Mercedes Cabrio Modelle. Über 18 Jahre hinweg wurde sie in verschiedenen Motorvarianten angeboten, vom 280 SL bis zum leistungsstarken 560 SL für den US-Markt. Mit ihrem markanten, klaren Design, den verchromten Stoßstangen und dem steil stehenden Kühlergrill verkörperte sie das Mercedes-Verständnis von Stil und Solidität. Technisch setzte der R107 auf maximale Sicherheit: ABS, Airbags (ab 1982) und ein besonders steifer Überrollschutz im Hardtop waren für ein Cabriolet dieser Zeit wegweisend. In Kombination mit einem komfortorientierten Fahrwerk und einer luxuriösen Ausstattung war der SL der Inbegriff eines souveränen Reisefahrzeugs, offen wie geschlossen. Heute gilt er als gefragter Youngtimer, dessen Wert über Jahre hinweg stabil geblieben ist.
Cabrio als Statussymbol der Oberklasse
In den 1980er-Jahren festigte sich das Cabrio, insbesondere in Form des Mercedes SL, als klar erkennbares Statussymbol in der Oberschicht. Es war das Fahrzeug erfolgreicher Unternehmer, Ärzte und Künstler, die damit ihre persönliche wie berufliche Unabhängigkeit unterstrichen. Mercedes verstand es, diesen Anspruch mit technischer Perfektion zu verbinden: Elektromotoren für Fenster und Verdeck, Klimaautomatik, Ledersitze und auf Wunsch sogar Holzapplikationen machten das offene Fahren zum luxuriösen Erlebnis. Parallel entwickelte sich auch das Image des Cabrios weiter: weg vom puristischen Sportwagen hin zum kultivierten Grand Tourer. In dieser Rolle besetzte der Mercedes SL eine Nische, die bis heute im Premiumsegment einzigartig bleibt.
Mercedes Cabrio Modelle der 90er: Performance für die Straße
Die 1990er-Jahre markierten den Beginn einer neuen Ära für Mercedes-Benz: Fahrdynamik, Elektronik und Design wurden weiterentwickelt, ohne die traditionelle Wertebasis zu verlassen. Besonders bei den Cabriolets bedeutete dies eine neue Definition von Leistung und Alltagstauglichkeit. Erstmals wurden offene Modelle gezielt auch für sportlich ambitionierte Fahrer konzipiert, mit kräftigen Motoren, Fahrassistenzsystemen und verstärkten Karosseriestrukturen. Das offene Mercedes-Fahren wurde damit nicht nur komfortabler, sondern deutlich dynamischer. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die in dieser Dekade mit Mercedes aufgewachsen sind, stehen die Modelle dieser Zeit bis heute für Zuverlässigkeit mit Stil und einer neuen Dimension von Performance.
Die SL-Klasse R129 – Innovation auf Rädern
Mit der Einführung des R129 im Jahr 1989 revolutionierte Mercedes die SL-Baureihe. Dieses Cabriolet, das streng genommen ein Roadster mit vollautomatischem Verdeck war, setzte neue Maßstäbe in Sachen Technologie und Sicherheit. Serienmäßig mit Überrollbügel, adaptivem Fahrwerk (ADS), Airbags und erstmals auch mit elektrisch betätigtem Softtop ausgestattet, galt der R129 als Technologieträger im Premiumsegment. Motorisch reichte die Palette vom kultivierten Sechszylinder bis zum souveränen V12-Triebwerk im 600 SL. Neben seiner beeindruckenden Straßenlage punktete der R129 mit einem Design, das gleichermaßen kraftvoll wie zurückhaltend wirkte, ein typisches Merkmal der 90er-Jahre-Ästhetik bei Mercedes. Heute ist der R129 ein geschätzter Klassiker, der besonders in gepflegtem Originalzustand kontinuierlich an Sammlerwert gewinnt.
Der CLK als sportlich-elegante Alternative
1998 brachte Mercedes mit dem CLK Cabriolet (Baureihe A208) ein Modell auf den Markt, das sportliche Optik, solide Technik und Alltagstauglichkeit in einer neuen Form verband. Anders als die SL-Reihe richtete sich der CLK an eine breitere Zielgruppe, die Wert auf Dynamik und Stil legte, jedoch nicht auf den Preis eines High-End-Cabrios festgelegt war. Basierend auf der Technik der C‑Klasse, aber mit eigenständigem Design, bot das CLK Cabriolet eine breite Motorenpalette, vom sparsamen Vierzylinder bis zum temperamentvollen AMG-Achtzylinder. Besonders die klar gegliederte Karosserieform und das komfortorientierte Fahrwerk machten den CLK zum beliebten Langstreckenfahrzeug. Bis heute gilt er als ideales Einstiegsmodell in die Mercedes-Cabrio-Welt der 1990er, mit klassischer Linie und hohem Nutzwert.
Neue Jahrtausendwende: Designwandel und Vielfalt (2000 – 2015)
Mit dem Eintritt ins neue Jahrtausend präsentierte sich Mercedes-Benz vielseitiger denn je. Die Cabrio-Modelle spiegelten diese Entwicklung eindrucksvoll wider: Neben den traditionellen Luxus-Roadstern hielt eine neue Generation kompakter, alltagstauglicher Fahrzeuge Einzug. Technologische Neuerungen wie das Variodach, moderne Komfortsysteme und ausgefeilte Assistenzfunktionen machten das Offenfahren zu einem Erlebnis auf höchstem Niveau. Der Designwandel hin zu markanteren Linien und klaren Konturen brachte Frische in die Modellpalette, ohne die Mercedes-typische Eleganz aufzugeben. Für viele Kunden bedeutete diese Zeit einen Umbruch, weg vom reinen Wochenendwagen, hin zum vollwertigen, offenen Alltagsbegleiter mit sportlichem Anspruch.
SLK und E‑Klasse Cabrio im Zeichen moderner Fahrfreude
Der 1996 eingeführte SLK (Baureihe R170) war das erste Mercedes-Cabrio mit voll versenkbarem Metallklappdach, dem sogenannten Variodach. Mit der zweiten Generation (R171, ab 2004) wurde das Konzept weiterentwickelt: elektrisch bedienbar, mit verbesserter Geräuschdämmung und optional mit dem innovativen Airscarf-System, das den Nacken bei geöffnetem Dach beheizt, ideal für Frischluftfreunde auch in kühleren Jahreszeiten. Der SLK richtete sich gezielt an sportliche Fahrer, die Wert auf kompaktes Handling und modernes Design legten.
Parallel dazu wurde das E‑Klasse Cabriolet (Baureihe A207) ab 2010 zu einem der komfortabelsten offenen Viersitzer seiner Klasse. Mit Windschott, Mehrlagen-Softtop und hohem Geräuschkomfort auch bei Autobahntempo setzte es Maßstäbe im Segment der offenen Reisefahrzeuge. Die Kombination aus praktischer Alltagstauglichkeit und stilvollem Auftritt machte es bei Vielfahrern und Genießern gleichermaßen beliebt.
Technik-Highlights: Variodach, Airscarf & Co.
Was Mercedes in den 2000er-Jahren im Bereich Cabriotechnik präsentierte, war wegweisend für die gesamte Branche. Das Variodach, zunächst im SLK und später im SL (R230) eingesetzt, verband die Vorteile eines Hardtops mit den Reizen eines Cabrios: dicht, sicher, komfortabel. Der Clou: Es ließ sich auf Knopfdruck in wenigen Sekunden elektrohydraulisch im Kofferraum verstauen.
Zusätzlichen Komfort brachte das 2004 erstmals vorgestellte Airscarf-System. Dabei handelt es sich um eine im Sitz integrierte Heizung, die warme Luft gezielt in den Nackenbereich des Fahrers leitet, ideal für die Übergangszeit oder kühlere Sommerabende.
Abgerundet wurden diese Innovationen durch moderne Infotainment-Systeme, Fahrwerksregelungen und mehrstufige Airbag-Konzepte, die das Mercedes-Cabrio endgültig vom Schönwetter-Fahrzeug zum ganzjährig nutzbaren Premiumprodukt machten.
Besonders auf längeren Touren zeigt sich der volle Komfort moderner Mercedes Cabrio Modelle, ob entlang der Küste, durch südliche Weinregionen oder in den Alpenpässen. Wie sich Technik und Emotion auf einer stilvollen Urlaubsreise ideal verbinden lassen, zeigen wir in unserem Beitrag: Urlaub mit dem Auto am Meer: Flexibel reisen und Küstenvielfalt erleben
Die aktuelle Generation (ab 2016): Luxus im offenen Format
Ab 2016 erreichten die Mercedes Cabrio Modelle eine neue Dimension in puncto Komfort, Digitalisierung und Fahrperformance. Offenes Fahren wurde nun zur luxuriösen Selbstverständlichkeit, unterstützt durch High-End-Materialien, intelligente Aerodynamiklösungen und eine technische Integration, die keine Wünsche offenließ. Modelle wie der AMG GT Roadster oder das CLE Cabriolet zeigen eindrucksvoll, wie konsequent Mercedes-Benz das Cabrio als Premiumkonzept weiterentwickelt hat. Für moderne Fahrbegeisterte, die Leistung, Design und digitale Vernetzung gleichermaßen schätzen, stellen diese Fahrzeuge den Höhepunkt einer langen Traditionslinie dar, geprägt von Innovation und Eleganz.
Der AMG GT Roadster – Fahrmaschine mit Frischluft-Garantie
Mit dem 2016 vorgestellten AMG GT Roadster brachte Mercedes-AMG ein kompromisslos sportliches Fahrzeug auf die Straße, das gleichzeitig höchste Ansprüche an Design und Verarbeitung erfüllt. Der 4,0‑Liter-Biturbo-V8, je nach Version mit bis zu 585 PS, sorgt für atemberaubende Beschleunigung und markanten Motorsound, besonders eindrucksvoll mit offenem Verdeck.
Dank adaptiver Aerodynamik, aktiver Fahrwerksregelung und intelligentem Leichtbau (Aluminium-Spaceframe) bietet der GT Roadster nicht nur Performance, sondern auch Präzision auf Sportwagen-Niveau. Im Innenraum treffen handgenähte Lederausstattung, digitale Cockpits und AMG-typische Designelemente aufeinander. Das Ergebnis: ein Fahrerlebnis, das Emotion und Technik in einzigartiger Weise vereint und das offene Fahren zur echten Fahrmaschine macht.
Auch in puncto Konnektivität zeigt der AMG GT Roadster, was moderne Mobilität leisten kann: Mit der Mercedes me App lassen sich zahlreiche Fahrzeugfunktionen bequem per Smartphone steuern, von der Verdeckverriegelung über die Standortanzeige bis zur Wartungserinnerung. Die App verknüpft Fahrer und Fahrzeug in Echtzeit und macht das Cabrio-Erlebnis nicht nur emotional, sondern auch digital komfortabel, egal, ob auf Reisen oder im Alltag.
Das neue CLE Cabrio als C- und E‑Klasse-Nachfolger
2024 stellte Mercedes mit dem CLE Cabriolet einen würdigen Nachfolger für die bisherigen Cabrio-Versionen der C- und E‑Klasse vor. Die neue Baureihe vereint stilistisch das Beste aus beiden Welten: eine coupéhafte Silhouette, sportlich-elegante Linienführung und ein Premium-Interieur auf neuestem Stand. Auch technisch überzeugt der CLE: moderne Vierzylinder- und Reihensechszylinder-Motoren mit Mild-Hybrid-Unterstützung sorgen für Effizienz und Fahrspaß gleichermaßen.
Das Akustik-Stoffverdeck mit Mehrlagen-Isolierung, die Aircap-Windschutztechnologie sowie das weiterentwickelte MBUX-System mit großem Zentraldisplay machen den CLE zum perfekten Alltags-Cabriolet, auch auf Langstrecken. Mit klarer Designsprache, hoher Konnektivität und kompromisslosem Komfort setzt das CLE Cabriolet neue Maßstäbe im gehobenen Mittelklasse-Segment.
Dank attraktiver Leasing- und Finanzierungsangebote von Mercedes-Benz lässt sich der Einstieg in die Cabrio-Welt besonders flexibel gestalten. Ob klassisches Leasing, Kilometervertrag oder individuelle Finanzierung mit optionalem Eigentumserwerb, Interessenten können das CLE Cabrio exakt auf ihre Lebens- und Fahrgewohnheiten abstimmen. Für Geschäftskunden sowie Privatnutzer stehen darüber hinaus maßgeschneiderte Konditionen und Servicepakete zur Verfügung, die offene Fahrfreude mit langfristiger Planungssicherheit verbinden.
Sondereditionen und Sammlerstücke: Mercedes Cabrio Modelle mit Seltenheitswert
Neben Serienmodellen haben Sondereditionen und limitierte Auflagen schon immer einen besonderen Reiz für Sammler und Enthusiasten. Gerade im Cabrio-Segment unterstreicht Mercedes-Benz mit exklusiven Varianten seine Kompetenz für Maßanfertigung, Individualität und Spitzenverarbeitung. Einige dieser Fahrzeuge wurden nur in Kleinstauflagen produziert, andere avancierten erst im Rückblick zu gesuchten Raritäten. Sie sind Ausdruck von Stilbewusstsein, technischer Reife und oft auch einer Ära. Für Kenner sind sie mehr als nur Fahrzeuge: Sie sind automobile Wertanlagen mit Seltenheitsfaktor.
Maybach-Luxus-Cabrios und AMG-Exoten
Ein besonders exklusives Beispiel ist das 2017 vorgestellte Mercedes-Maybach S 650 Cabriolet, das weltweit auf nur 300 Exemplare limitiert war. Basierend auf der offenen S‑Klasse bot es ultimativen Luxus unter freiem Himmel: handverarbeitetes Leder, maßgeschneiderte Holzintarsien und ein V12-Biturbo-Motor mit 630 PS unterstreichen den Anspruch an höchste Individualität. Jedes Fahrzeug wurde mit einer nummerierten Plakette und spezieller Auslieferungsdokumentation versehen ein Sammlerstück der Extraklasse.
Auch im AMG-Bereich gibt es rare Highlights: Der SL 73 AMG mit V12-Saugmotor (ab 1995) war ein echtes Monster seiner Zeit und wurde nur in sehr geringer Stückzahl gefertigt. Heute erzielen diese Fahrzeuge auf Auktionen beachtliche Preise und gelten als Beweis für die extreme Bandbreite, die Mercedes im Cabrio-Segment abdeckt.
Youngtimer und zukünftige Klassiker
Nicht nur rare High-End-Modelle gewinnen an Bedeutung, auch sogenannte Youngtimer rücken zunehmend in den Fokus. Besonders gefragt sind gepflegte Exemplare aus den 1980er- und 90er-Jahren wie der 300 CE-24 Cabriolet (Baureihe A124), der ab 1992 als erstes E‑Klasse-Cabrio der Neuzeit eingeführt wurde. Seine klare Linienführung, solide Technik und dezente Eleganz machen ihn heute zu einem begehrten Klassiker für Einsteiger.
Auch spätere Modelle wie der SLK R171, das E‑Klasse Cabriolet A207 oder sogar frühe CLK Cabriolets mit geringer Laufleistung gelten heute als Geheimtipps unter Sammlern. Sie vereinen moderne Alltagstauglichkeit mit dem Reiz der „letzten analogen Generation“ und bieten ein zunehmend attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer vorausschauend sammelt, findet hier ideale Kandidaten für zukünftige Wertsteigerungen.
Cabriofahren heute: Warum das offene Fahren mit Mercedes mehr als ein Lebensgefühl ist
Das Cabriofahren hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert und doch ist der Kern geblieben: der Wunsch nach Freiheit, Ruhe und einem intensiveren Fahrerlebnis. Wer heute in ein Mercedes Cabriolet steigt, entscheidet sich nicht nur für ein Fahrzeug, sondern für eine bewusste Form der Mobilität. In Zeiten zunehmender Digitalisierung und Beschleunigung bietet das offene Fahren eine rare Qualität: Entschleunigung. Und Mercedes-Benz sorgt dafür, dass diese Erfahrung nicht mit Verzicht, sondern mit maximalem Komfort, moderner Sicherheit und stilvoller Zurückhaltung verbunden ist.
Sicherheit und Fahrkomfort im Wandel der Zeit
Moderne Mercedes Cabrio Modelle beweisen, dass offenes Fahren nicht auf Kosten der Sicherheit gehen muss. Schon früh setzte Mercedes Maßstäbe, von integrierten Überrollbügeln über crashoptimierte Karosseriestrukturen bis hin zu Seitenairbags speziell für offene Fahrzeuge. In der neuesten Generation kommen Systeme wie PRE-SAFE®, Attention Assist, automatischer Spurwechselassistent und radargestützte Abstandssysteme hinzu, Technologien, die bisher nur in Limousinen üblich waren.
Auch beim Fahrkomfort ist der Fortschritt spürbar: Die aktuellen Modelle bieten nicht nur beheizte Sitze und Lenkräder, sondern auch Windschottsysteme wie AIRCAP, Nackenheizungen (Airscarf) und besonders leise Softtops, die das Cabriolet selbst bei Autobahntempo zur Oase machen. Mercedes hat es geschafft, das Cabrio aus der Saisonfahrzeug-Nische herauszuholen, es ist heute eine ernsthafte Alternative für das ganze Jahr.
Wer fährt heute noch Cabrio? Ein Blick auf Zielgruppen und Trends
Die Zielgruppe für Mercedes Cabrio Modelle ist heute breiter als je zuvor. Neben klassischen Liebhabern, oft reiferen Käufern mit hohem Qualitätsanspruch, interessieren sich zunehmend auch jüngere Fahrer für das emotionale Fahrerlebnis eines Cabrios. Besonders in Kombination mit nachhaltigen Antrieben, etwa Plug-in-Hybriden oder Mildhybridsystemen, gewinnen offene Modelle wieder an Popularität.
Trendforscher sehen zudem eine Rückbesinnung auf individuelle Mobilität mit emotionalem Mehrwert, ein Bereich, den Mercedes mit seinem Cabrio-Portfolio gezielt bedient. Ob als Zweitfahrzeug für das Wochenende oder als stilvoller Alltagsbegleiter: Das Cabriolet steht auch 2025 noch für eine bewusste Entscheidung gegen das Zweckauto und für ein Fahrerlebnis, das sich nicht algorithmisch erklären lässt.
Mercedes Cabrio Modelle im Vergleich: Was zeichnet die Top 10 aus?
Über ein Jahrhundert Mercedes Cabrio-Geschichte hat zahlreiche technische und stilistische Meilensteine hervorgebracht. Die folgenden zehn Modelle stehen exemplarisch für ihre jeweilige Epoche und zeigen, wie sich das offene Fahren mit Mercedes stets weiterentwickelt hat, ohne seinen Charakter zu verlieren. Die Vergleichstabelle gibt einen kompakten Überblick über technische Daten, Besonderheiten und historische Relevanz. Sie dient sowohl zur Einordnung als auch zur Inspiration für alle, die ein Cabrio mit Geschichte suchen.
| Modell | Bauzeitraum | Motorisierung | Besonderheiten | Status heute |
| 500 K Spezial-Roadster | 1934 – 1936 | 5.0L R8 Kompressor | Handgefertigte Luxuskarosse | Museums- und Sammlerfahrzeug |
| 300 SL Roadster | 1957 – 1963 | 3.0L R6 mit Direkteinspritzung | Ikone des Sportwagenbaus | Hochpreisiger Klassiker |
| 280 SL „Pagode“ (W113) | 1967 – 1971 | 2.8L R6 | Concave Hardtop, Sicherheitskarosse | Wertstabiler Oldtimer |
| SL 560 (R107) | 1985 – 1989 | 5.6L V8 | US-Version, Airbag, ABS | Beliebter Youngtimer |
| SL 600 (R129) | 1992 – 2001 | 6.0L V12 | Elektrisches Verdeck, Überrollbügel | Aufsteiger im Sammlermarkt |
| CLK 320 Cabrio (A208) | 1998 – 2003 | 3.2L V6 | Alltagstauglich, edle Verarbeitung | Einstieg in Cabrio-Klasse |
| SLK 350 (R171) | 2004 – 2011 | 3.5L V6 | Variodach, Airscarf | Moderner Youngtimer |
| E 400 Cabrio (A207) | 2013 – 2017 | 3.0L V6 Biturbo | 4‑Sitzer, AIRCAP-System | Komfortbetont & solide |
| AMG GT C Roadster | 2017 – 2023 | 4.0L V8 Biturbo | High-Performance Roadster | Fahrmaschine mit Sammlerpotenzial |
| CLE 450 Cabrio | ab 2024 | 3.0L R6 Mildhybrid | Modernstes MBUX, Softtop, Digital Light | Zukunftsfähiger Alleskönner |
Fazit: Die ewige Faszination der Mercedes Cabrio Modelle
Über 100 Jahre Cabrio-Tradition bei Mercedes-Benz zeigen eindrucksvoll: Stil, Technik und Emotion müssen kein Widerspruch sein. Ob 500 K, Pagode oder AMG GT, jedes Modell verkörpert seine Zeit und bietet bis heute ein unverwechselbares Fahrerlebnis. Für Liebhaber klassischer Eleganz oder moderner Performance bleibt ein Mercedes Cabrio immer eine Entscheidung für Qualität und Charakter.
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